Heute habe ich 16 Kurzmeinungen für euch ❤

Die letzten Wochen haben mir wieder einiges an Lesefutter beschert und es waren einige Highlights dabei.
Am besten gefallen haben mir

Strange The Dreamer | Nebelmacht | Dark Palace | Rabenherz und Eismund

Vier Bücher konnten mich leider nicht überzeugen.
Die Kerzen auf den Bildern hat die liebe Rebecca Bex für mich angefertigt









"Die Aufgabe der Somnya ist es, den Winter in die Welt zu bringen. Sie spinnen Schlaf aus Mondlicht und Katzenschnurren. Und weben Schnee aus der Seide von Spinnennetzen und dem Gesang der kleinen Eisspinnen. Sie können Wasser zu Wänden erstarren lassen und Winterfalter in Netzen fangen."
Zitat aus "Rabenherz und Eismund" von Nina Blazon, Seite 417 - 418.

Mit ihrem Werk „Rabenherz und Eismund“ entführt Nina Blazon den Leser in eine magische Winterwelt, die der bekannten Faunblut-Welt entstammt. Märchenhafte Beschreibungen untermauern die Magie und den Zauber der prachtvollen Fantasiewelt. Es ist fast unmöglich, sich der Schönheit des poetischen Schreibstils zu entziehen. Den Leser erwartet ein betörendes Wintermärchen mit einem magischen Setting. Nina Blazon wird mit diesem Werk großen und kleinen Lesern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.     Mehr erfahren →




"Lazlo wusste, dass es nicht sein Wille war, der sie zurück auf den Boden brachte.
Sarai war ebenfalls eine Traumschmiedin, und diese Entscheidung fällte sie allein.
Lazlo hatte ihr den Mond geschenkt, der zusammen mit den Sternen an ihrem Handgelenk baumelte, und die Sonne, die zusammen mit den Glühwürmchen eingeweckt
auf einem Regal stand. Sogar Flügel hatte er ihr geschenkt."

Zitat aus "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor, Seite 276.

„Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe“ ist ein magisch-poetischer zweiter Band, in dem Traum und Poesie miteinander verschmelzen. Poetisch und wunderschön geschrieben haucht Laini Taylor der von ihr erschaffenen Welt mühelos Leben ein. Die Autorin entführt den Leser in diesem Band in die märchenhaften Tiefen von Lazlo Stranges Träumen. Es geht um Träume, Liebe und Sehnsucht. Mit jeder Seite wird die Beziehung zwischen Lazlo und Sarai intensiver und tiefer.    Mehr erfahren →







"»Du spielst mit dem Feuer, kleines Mädchen.«
Ich wandte den Kopf und sah ihm direkt in die Augen.
»Ich habe keine Angst vor Feuer.«"
Zitat aus "Nebelmacht" von Marlen May.

„Nebelmacht“ ist der zweite Band der Reihe „Nebelwind“ und stammt aus der Feder von Marlen May. Diese Fortsetzung ist alles andere als ein typischer Mittelband: Man darf sich auf ein Werk freuen, das genauso fantastisch und aufregend ist wie der Reihenauftakt. „Nebelmacht“ steckt voller Tempo, Action und herzzerreißender Spannung. Den Leser erwartet ein lesenswertes Jugendbuch, das anmutig zwischen actionreichen Szenen, malerischen Bildern, albtraumhaften Schrecken und zarter Romantik hin- und hertänzelt.     Mehr erfahren →




"»Ja, ich weiß. Die menschliche Rasse muss sich den Konsequenzen ihres kollektiven Handelns stellen.«
So hatte der Thunderhead sein Schweigen ein um das andere Mal begründet.
»Mehr als das Greyson. Die Menschheit muss aus dem Nest geworfen werden,
wenn sie ihrem aktuellen Zustand jemals entwachsen soll.«
»Einige Vögel, die aus dem Nest gestoßen werden, sterben einfach«, bemerkte Greyson."
Zitat aus "Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten" von Neal Shusterman, Seite 146.

Mit „Das Vermächtnis der Ältesten“ kommt die erfolgreiche Trilogie „Scythe“ zum Abschluss. Neal Shusterman hat eine beeindruckende Reihe erschaffen, die vor allem durch eine intelligente Story, einen facettenreichen Weltenaufbau und überraschende Sequenzen zu gefallen weiß. Der Autor schafft es lange, die komplexe Atmosphäre zu halten, doch der rote Faden verliert sich immer wieder in zu detaillierten Schilderungen einiger Nebencharaktere. Der Showdown kommt mit einem großen Knall. Actionreich, blutig und doch überraschend emotional. Das Finale ist es mehr als wert, über jegliche vorherigen Längen hinwegzusehen.   Mehr erfahren →




"Luke öffnete die Augen und starrte auf die weiße Wand des Tanks.
An mehreren Stellen war die Farbe abgekratzt, vielleicht von den Fingernägeln
anderer Kinder, die man dieser strikt für Pinks reservierten Folter unterzogen hatte."
Zitat aus "Das Institut" von Stephen King, Seite 325.

„Das Institut“ ist ein großartig erzählter Roman, der solide ausgearbeitet wurde und sich ebenso flüssig wie spannend lesen lässt. Düstere Szenen lassen den Leser in den Abgrund der menschlichen Seele schauen. Experimente, Schikane und Folter stehen an der Tagesordnung. Dabei verpackt Stephen King das Übernatürliche so geschickt, dass es völlig authentisch wirkt. Im Vordergrund stehen weniger die grausamen Szenen, sondern die psychologische Ebene des Romans. Einziger Wermutstropfen ist der etwas langatmige Einstieg in die Geschichte.   Mehr erfahren →




"»Was bedeutet das, hüte dich vor den Toten?«
Der Leshy neigte das altehrwürdige Haupt. »Drei Zeichen.
Das vierte sind die Toten«, antwortete er und verschwand.
Um Wasja herum war nur noch Vogelgezwitscher und das Rascheln der Blätter."
Zitat aus "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden, Seite 241.
„Der Bär und die Nachtigall“ ist der erste Band der Winternight-Trilogie und stammt aus der Feder von Katherine Arden. Dieser Roman bietet lesenswerte und intelligente Folklore im neuen Gewand, die sich spürbar vom Mainstream abhebt und den Leser in den Bann schlägt. Ein eisiges Reich voller Mythen, Legenden uns Sagen wartet darauf entdeckt zu werden.  Es handelt sich um einen Roman mit historischen Elementen, der in eine Art Wintermärchen übergeht. Die Spannungskurve steigt immer wieder leicht an, insgesamt verläuft die Geschichte aber sehr ruhig. Die Autorin nimmt sich viel Raum für Details und eine realistische Darstellung der damaligen rauen Zeit.    Mehr erfahren →




„Aber die Begriffe, mit denen so oft um sich geworfen wurde – Menschen oder Monster, Helden oder Bösewichte – waren für Victor nichts als Worthülsen. Jemand konnte sich einen Helden nennen und dabei ohne Gewissensbisse Menschen abschlachten. Ein anderer hingegen galt als Bösewicht, weil er ebendies zu verhindern suchte. So viele scheinbar gewöhnliche Menschen waren Monster, und viele Monster verhielten sich äußerst menschlich.“
Zitat aus "Vicious - Das Böse in uns" von V. E. Schwab , Seite 306.

Zwei Charaktere, die von einer wilden Entschlossenheit angetrieben werden. ExtraOrdinäre Menschen, die über Superkräfte verfügen. Und eine Welt, in der die Grenze zwischen Gut und Böse verwischt. All das macht „Vicious – Das Böse in uns“ von V.E. Schwab zu einer faszinierenden Geschichte im düsteren Gewand. Es handelt sich um einen Roman mit übernatürlichen Elementen, der den Superheldenmythos in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt. V.E. Schwab zeichnet in ihrem Auftakt faszinierende Charaktere, die mit einer ungewohnt dunklen Seite überraschen. Protagonist oder Antagonist – die Autorin lässt die Grenze zwischen Gut und Böse bewusst verschwimmen und erschafft auf diese Weise einen interessanten Gewissenskonflikt beim Leser.       Mehr erfahren →






„»Ich fürchte, das ist erst der Anfang«, entgegnete Bouda. »Die Leute müssen sie scheitern sehen.
Und sie müssen sehen, dass wir unsere Stärke zeigen.«
Um genauer zu sein, sie mussten sehen, wie Bouda Wunder wirkte. Ruhmreich und mächtig.
»Unsere Stärke zeigen? Veranstaltet doch einfach noch eine blutige Parade oder so was in der Art.“
Zitat aus "Dark Palace - Für wen wirst du kämpfen" von Vic James, Seite 277.

„Dark Palace – Für wen wirst du kämpfen?“ erweist sich als ein düsteres, actionreiches Finale, das mit überraschenden Szenarien zu fesseln weiß und mit einem gut durchdachten Plot aufwartet. Politische Intrigen, Machtdemonstrationen und neue Enthüllungen jagen den Leser von einer Szene zur nächsten. Die Komplexität der Handlung wird in diesem Band durch zahlreiche Handlungsstränge weiter verdichtet. Nur der große Showdown kann nicht gänzlich überzeugen. Sieht man von dem offenen Ende ab, überzeugt dieser Finalband mit einem rasanten Tempo und Nervenkitzel in geballter Form. Für mich ist „Dark Palace“ eine der besten YA Reihen in diesem Jahr.   Mehr erfahren →




"So trieb er dahin, den Kopf voller Mythen und immer halb in einer anderen Welt verloren, die aus Geschichten gesponnen war. Dämonen und Flügelschmiede, Seraphim und Geister, er liebte sie alle. (…) Denn Lazlo hatte einen Traum, der ihn beharrlich begleitete und der so sehr ein Teil von ihm geworden war, dass es sich anfühlte wie eine zweite Seele unter seiner Haut. Seine ganze Gedankenlandschaft war davon geprägt, eine zerklüftete, überwältigende Wildnis, passend zu einem kühnen, großartigen Traum.“
Zitat aus "Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte" von Laini Taylor, Seite 29.

„Strange the Dreamer“ ist ein Buch, das man lange im Herzen behalten wird. Laini Taylor überzeugt mit opulenten Beschreibungen und verwebt fantasievolle Elemente zu einem vielschichtigen, magischen Werk. Die Geschichte wirkt wie ein schäumendes Meer: kraftvoll, wild, unbändig und voller Sagengestalten. Jede Welle trägt eine neue Überraschung heran: Götter, Geister, Seraphim und Monster – eine Sinfonie aus Wunder und Schrecken, träumerischer Süße und todbringender Schatten. Nur ein Wermutstropfen bleibt: Im Original besteht die Reihe aus zwei Bänden, die im deutschen anscheinend gesplittet wurden. Der deutsche Reihenauftakt endet nicht mit einem Cliffhanger, sondern schlicht und einfach mitten in der Geschichte. Für den Leser ist dieser harte Bruch wenig nachvollziehbar und frustrierend.     Mehr erfahren →
 



“Kaum hatte er dies gesagt, kamen zwei Gartenstühle aus dem Brombeergestrüpp und tippelten zaghaft näher. Sie waren so furchtsam, dass Ophelia sich mit ihrem ganzen Gewicht draufsetzen musste,
damit er nicht gleich wieder die Flucht ergriff.“
Zitat aus "Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel" von Christelle Dabos, Seite 389 - 390.
 
Mit „Das Gedächtnis von Babel“ geht die zauberhafte Fantasyreihe „Die Spiegelreisende“ in die dritte Runde. Christelle Dabos hat eine beeindruckende Reihe erschaffen, die vor allem durch einen opulenten Weltenaufbau, originelle Ideen und skurrile Charaktere und Sitten begeistern kann. Im Vergleich zu den herausragenden Vorgängern kommt der dritte Band jedoch etwas schwächer daher. Christelle Dabos entführt den Leser auf die Arche Babel. Einen Ort, der geprägt ist von strengen Regeln und Vorschriften. Die Autorin zeichnet mit dieser neuen Arche das düstere Bild einer totalitären Welt mit diktatorischer Herrschaft durch die Lords von Lux. Durch diesen Zug entsteht im dritten Band eine Wendung um 180 Grad. Christelle Dabos entfernt sich ein kleines Stück vom Genre Fantasy und verleiht dieser Geschichte dystopische Züge.     Mehr erfahren →




"Sie stellte Ihre Tasse ab und ihre Finger suchten Kontakt zur Küchenzeile hinter ihr.
"»Wir konnten nicht absehen, was passieren würde.«
Ich stand auf, weil ich nicht mehr stillsitzen konnte. »Ihr konntet es nicht absehen?
Ihr konntet nicht absehen, dass ihr da gerade eine KI entwickelt, die uns zerstören kann?.«"
Zitat aus "Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen" von Lena Kiefer, Seite 172.
 
Mit „Die Sterne werden fallen“ kommt die spannende Dystopie „Ophelia Scale“ zum Abschluss. Lena Kiefer hat ein beeindruckendes Debüt erschaffen, das vor allem durch eine rasante Handlung, actionreiche Szenen und einen Hauch Romantik zu gefallen weiß. Den Leser erwartet ein spannendes Finale im Kampf gegen eine übermächtige Künstliche Intelligenz. Nur der große Showdown kann nicht gänzlich überzeugen, da das Finale sehr schnell abgehandelt wird. Doch abgesehen von diesem kleinen Wermutstropfen ist die Reihe insgesamt rund und stimmig. Lena Kiefer legt mit „Ophelia Scale“ ein beachtenswertes Debüt im Bereich Jugenddystopie vor. Für mich zählt diese Trilogie mit zu den besten YA Reihen in diesem Jahr.    Mehr erfahren →




"»Wo ist die beste Stelle, um eine Sternschnuppe zu finden? Draußen in den Hügeln?«
»Die Marsch von Porthaven ist flacher«, sagte Michael.
»Geht das denn überhaupt? Sternschnuppen sind schrecklich schnell.«
»Das geht, mit Siebenmeilenstiefeln«, erklärte Sophie."
Zitat aus "Die Howl-Saga - Das wandelnde Schloss" von Diana Wynne Jones, Seite 129.
 
„Das wandelnde Schloss“ stammt aus der Feder von Diana Wynne Jones und wurde im Jahr 2005 unter dem Titel „Sophie im Schloss des Zauberers“ in Deutschland verlegt. Zudem diente dieses Werk als Vorlage für den bekannten Anime-Film „Das wandelnde Schloss“. Inhaltlich weichen Buch und Film jedoch an vielen Stellen voneinander ab. Im Hinblick auf den Roman ist es interessanterweise weniger die Entwicklung der Handlung, die für Spannung sorgt. Hauptsächlich sorgen die Charaktere für eine angenehme Unterhaltung, der eigentliche Plot eher weniger. Das Zusammenspiel der Charaktere lässt den Roman zu einem humorvollen Abenteuer werden, das den Leser bestens unterhält. Witzige Dialoge und skurrile Szenen lassen unterhaltsame Bilder im Kopf entstehen. Märchenelemente und Figuren wie die böse Stiefmutter, ein Zauberlehrling, die garstige Hexe, ein Schloss und die berühmten Siebenmeilenstiefel dürfen in dieser Geschichte natürlich nicht fehlen.      Mehr erfahren →






"Sie erschauerte. Die Nachtluft war kalt und sie drückte die Flasche an ihren Bauch.
Die Wärme breitete sich in ihrem Körper aus. Sie mochte die Wärme von Dämonenrauch.
Natürlich würde sie ihn niemals inhalieren. Davor hatte Gravell sie eindringlich gewarnt."
Zitat aus "Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant" von Sally Green, Seite 66.
 
Der Reihenauftakt "Kingdoms of Smoke - Die Verschwörung von Brigant" konnte mich insgesamt leider nicht überzeugen. Die Geschichte bringt kaum neue Ideen oder Elemente mit und zieht sich besonders im Mittelteil in die Länge. Es fehlt insgesamt an Tiefe, sowohl beim Weltenaufbau, als auch bei den Charakteren. Auf den ersten Blick wirkt das Buch durch seine hohe Seitenanzahl und mehrere Erzählstränge komplex, was aber leider nicht der Fall ist. Im Verglich mit komplexen Fantasybüchern wie "Throne of Glass" oder "Game of Thrones" schneidet "Kingdoms of Smoke" nicht gut ab, denn es mangelt schlicht und einfach an der Umsetzung. Die Erzählstränge sind relativ einfach gestrickt, ohne große Überraschungen. Dramatik, Spannung und Action fehlen im gesamten Mittelteil. Der Schreibstil ist sehr einfach, wie auch der Aufbau der Welt und die Ausarbeitung der Charaktere. Im letzten Viertel des Buches wird das Tempo ordentlich angezogen und es kommt wieder Spannung auf. Der Kontrast zum Mittelteil ist so stark, dass man schon fast das Gefühl hat, plötzlich ein anderes Buch zu lesen.    Mehr erfahren →




"Ich habe schon genug für Astrea geopfert, möchte ich rufen, ich kann nichts mehr geben. Aber das stimmt nicht und das wissen wir beide. Letzten Endes gibt es nichts, das ich nicht aufgeben würde, um mein Land zu retten. Nicht meinen Willen. Nicht meinen Körper. Nicht mein Leben."
Zitat aus "Lady Smoke " von Laura Sebastian, Seite 198-199.
 
Der düstere Fantasy Reihenauftakt "Ash Princess" konnte mich unglaublich begeistern, sodass ich die Fortsetzung unbedingt lesen musste. Doch was Laura Sebastian hier in dem 576 Seiten umfassenden Buch vorlegt, kostet leider einiges an Geduld. Schnell fällt dem Leser auf, dass vordergründig nur sehr wenig auf den vielen Seiten passiert. Kaum Überraschungen, wenig Action und viele Dialoge sorgen dafür, dass die Spannungskurve eher durchhängt, als dass sie stetig steigt. Insgesamt bleibt "Lady Smoke" weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es handelt sich um einen typischen Mittelband, der mit unnötiger Handlung und dem obligatorischen Liebesdreieck künstlich aufgefüllt wurde. Den Leser erwarten kaum Überraschungen und wenig Action, dafür aber umso mehr dialoglastige Szenen.    Mehr erfahren →






"Ash bezahlt das Bernsteinöl und verabschiedet sich von dem Rüstungsmacher. Ich folge ihm zur Tür und winke zum Abschied mit der obszönsten Geste, die ich kenne.
»Welcher Mief ist dir denn in die Nase gestiegen?«, fragt Ash, als wir uns entfernten.
»Du. Wir haben uns übler betrügen lassen als eine Witwe an einem Stand mit Grabkerzen.«
Zitat aus "Shadowscent - Die Blume der Finsternis" von P.M. Freestone, Seite 279.
 
„Die Blume der Finsternis“ ist der erste Band der "Shadowscent"-Reihe und stammt aus der Feder von P.M. Freestone. Leider bleibt dieser Reihenauftakt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Den Leser erwarten kaum Überraschungen und wenig Action, dafür aber umso mehr nebensächliche Details und blasse Charaktere. Bei der Umsetzung der Geschichte hapert es deutlich, da sich die Autorin zu sehr in alltäglichem Geplänkel und Nebensächlichkeiten verliert. Handlung, Weltenaufbau und Charaktere sind insgesamt mangelhaft ausgearbeitet.    Mehr erfahren →








"Die Nacht streckte sich bereits nach den Dünen aus, als er Seite an Seite mit der falschen Prinzessin durch die Wüste ritt, viel schneller, als Pferde galoppieren sollten. Die Winddämonen trieben sie an, drängten vorwärts, jauchzten und gurrten. Fast schien es, als glitte der Sand unberührt unter ihnen dahin. Weit am Horizont erhob sich das Himmelsschloss funkelnd wie ein Stern in der Nacht. Ihr Ziel. Seine Mission.
Die rechte Braut, säuselte der Wind."
Zitat aus "Winters zerbrechlicher Fluch" von Julia Adrian.
 
Mit "Die Dreizehnte Fee" hatte Julia Adria ein beeindruckendes Debüt vorgelegt, das mich rundum begeistern konnte. Ihr neues Buch "Winters zerbrechlicher Fluch" hatte ich daher sehnsüchtig erwartet. Leider bleibt das neue Werk der Autorin weit hinter meinen Erwartungen zurück. Die Protagonistin Mary wirkt sehr ichbezogen und konnte bei mir keine Sympathiepunkte erzielen. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Die einzelnen Kapitel wirken durcheinandergewürfelt und es fehlt ein roter Faden. Die Spannungskurve hängt sehr lange durch. Es passiert zwar viel, aber nichts wirklich spannendes. Da mich weder die Charaktere, noch die Handlung überzeugen konnten, habe ich das Buch (Taschenbuch, Gesamtausgabe der Trilogie) nach ca. 150 Seiten abgebrochen.



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