Dreamkeeper - Die Akademie der Träume von Joyce Winter (Band 1)
Oetinger Verlag | Taschenbuch 13,00 € | 320 Seiten | Fantasy Jugendbuch



Wer schützt uns, wenn wir träumen?

Mitten im Schuljahr wird Allegra an die Akademie der Dream Intelligence berufen, um wie ihre verstorbenen Eltern Traumagentin zu werden. Diese Spezialisten schützen die Träume der Menschen, damit ihre Seelen im Schlaf keinen Schaden nehmen und dünne Membran, die unsere Träume von der realen Welt trennt, keine Risse bekommt. Doch kaum an der Akademie angekommen, begreift Allegra, dass die Agenten selbst in größter Gefahr schweben und es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss. Als dann Allegras eigene Schwester in der Traumzeit verschwindet, beginnt ein Kampf um Leben und Tod.


Diese Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar, enthält aber meine eigene und freie Meinung.
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Ein spannendes Abenteuer im Reich der Träume für jüngere Jugendbuch Leser


Bereits der Klappentext von „Dreamkeeper“ hatte mich magisch angezogen. Das Thema rund um eine Akademie der Träume ist wirklich faszinierend und und bringt einiges an Potenzial für gutes Lesefutter mit. Zudem stand in meinem Regal kein anderes Jugendbuch mit einem ähnlichen Thema. Die Umsetzung ist im Hinblick auf das Thema Traumagenten sehr gut gelungen und auch an Spannung mangelt es nicht. Nur die Charakterte werden leider realtiv blass dargestellt und waren für mich nicht richtig greifbar.  

Nach dem Tod ihrer Eltern hat Allegra nur noch ein Ziel vor den Augen: Sie möchte eine Traumagentin werden und wie ihre Eltern die Träume der Menschen schützen. Die Einladung der Dream Intelligence kommt schließlich wesentlich früher als gedacht und Allegra wechselt mitten im Schuljahr an die geheime Traumakademie. Dort angekommen gerät sie in einen gefährlichen Strudel aus Machtspielen, Verrat und Lügen.

Der Einstieg in das Buch ist mir dank des flüssigen Schreibstils von Joyce Winter sehr leicht gefallen. Zu Beginn lernt man Allegras normales Leben mit ihrer Schwester kennen. Die Autorin kommt aber insgesamt sehr schnell auf den Punkt und zieht nichts unnötig in die Länge. Mit Allegras Ankunft an der Dream Intelligence wird es spannend. Die Idee der Traumakademie mit ihren Agenten, die die Trüme der Menschen schützen, fand ich ausgesprochen gelungen. Da es sich um ein Buch für Leser im Teenageralter handelt, liegt der Fokus auf dem Leben an der Akademie. Man erfährt viel über den Schuilalltag, Unterrichtsstunden und die unterschiedlichen Schüler und Lehrer. Für mich persönlicxh war das etwas zu viel, aber ich liege im Hinblick auf das Alter auch deutlich über der Zielgruppe von 14 – 17 Jahren. Mit Allegras Ankunft an der Dream Intelligence steigt die Spannung kontinuierlich und gipfelt in einem rasanten Finale. Obwohl das Buch über eine normale Seitenanzahl verfügt, wären ein wenig mehr Seiten klasse gewesen. Denn durch die vielen Hintergründe der Arbeit der Traumagenten und die schnell vorangetriebene Handlung gehen die Charaktere etwas unter. Sie wirken leider etwas blass und waren nicht ganz greifbar. Etwas unglücklich gelöst finde ich den Umstand, dass Allegra einfach alles kann, ohne es richtig gelernt zu haben. Das war mir persönlich eine zu glatte Lösung, wodurch auch ein Teil der Spannung verloren geht. Trotz kleiner Schwächen hat mir das Buch aber insgesamt gut gefallen, was vor allem an der Thematik lag.




„Dreamkeeper – Akedemie der Träume“ von Joyce Winter punktet mit einem spannenden Abenteuer im Reich der Träume. Durch das Setting an der Akademie bekommt das Buch ein leichtes Highschool-Feeling, wodurch ich das Buch tatsächlich den eher jüngeren Jugendbuch Lesern empfehlen würde.





 

3,5 von 5 Sterne


Rezension zu Dreamkeeper






 

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