Herzlich willkommen zu unserer Blogtour "Die Prophezeiung der Hawkweed"


Auf euch warten sieben magische Beiträge aus dem Clan der Osthexen, die seit Jahrhunderten die Nordhexen ausspionieren. So manches Geheimnis wird in den nächsten Tagen ans Licht kommen.

Heute erfahrt ihr, wie eine der Osthexen zum ersten Mal während einer Beschwörung einen Blick auf Poppy werfen konnte und was danach geschah.

 Morgen erzählt euch Jasmin von Bücherleser wer Ember ist.




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© Pixabay


Letzte Nacht hatte ich einen furchtbaren Traum. Immer wieder sah ich die Gestalt eines jungen Mädchens in der Ferne, ohne jemals in ihr Gesicht blicken zu können. Wie aus dem Nichts sprangen plötzlich jede Menge Katzen aus den Bäumen über mir. Ihre Krallen bohrten sich in mein weiches Fleisch. Gepeinigt schrie ich auf. Mit aller Kraft versuchte ich meine Tiergestalt anzunehmen, scheiterte aber kläglich. Ich war so schwach, fast schon wie ein gewöhnlicher Mensch. Ich fühlte die Haut in meinem Gesicht aufplatzen und als sich eine große krallenbesetzte Tatze meinen Augen näherte, fühlte ich wie der Tod seine Klauen nach mir aussteckte. Ich erwachte schweißgebadet und befragte sogleich die Älteste. Diese jedoch tat meinen Traum mit einem Handwischen ab. Dank meinem jungen Alter nimmt sie mich einfach nicht ernst. Nun ja, meine Hexenkräfte lassen auch sehr zu wünschen übrig. Ich bin die schlechteste Junghexe in meinem Clan. Heute aber würde ich es ihnen zeigen. In einem alten Buch hatte ich eine verbotene Beschwörung zur Traumdeutung gefunden. Erwartungsvoll goss ich den tiefschwarzen Trank über eine Schale voll Wasser. Fünf Fledermäuse hatten ihr Leben für den Trank gelassen. Doch das war noch nichts im Gegensatz zu den zwei Ziegenherzen, die ich für das Gebräu beschaffen musste. Das Wasser begann zu dampfen und verdichtete sich zu einer schwarz glänzenden Scheibe. Und dann sah ich sie.

Poppy Hooper….

erklang es in meinem Kopf. Poppy Hooper? Ein Lachen stieg meine Kehle empor. Wer sollte das denn sein? Sicher keine Hexe, denn solch unwürdige Namen trugen wir nicht. Aufmerksam schaute ich in ihr Gesicht. Blaue Augen in einem hübschen Gesicht, von dunklen, zerzausten Haaren umrahmt. Doch dann sah ich es. Nicht zwei blaue Augen. Ein Auge strahlte in einem katzenhaften Grün und wies neben der Pupille einen schwarzen Fleck auf. Erschrocken sog ich die Luft ein und fragte mich, wie ich das übersehen konnte. Das Bild veränderte sich, es war Nacht und Poppy lag in einem Bett. Dann kamen sie. Zunächst nur eine, dann ein paar und schließlich immer mehr. Ein eisiger Schauer fuhr über meinen Rücken. Es waren Katzen, wie in meinem Traum. Nur schienen diese Exemplare äußerst sanftmütig zu sein. Schnurrend schlichen sie um Poppy herum und buhlten um ihre Aufmerksamkeit. Schließlich schmiegte sich eine an Poppys Kopf. Seltsam, sehr seltsam. Ich konnte mir darauf keinen Reim machen. Weder das Mädchen noch die Katzen wirkten gefährlich. Und doch stimmte mit diesem Menschenmädchen etwas nicht.

Pass auf…

flüsterte eine Stimme in meinem Kopf, doch ich ignorierte sie und blickte weiter wie gebannt auf das Bild vor mir, das sich wieder veränderte. Ein leichter Schwindel erfasste mich, aber ich ignorierte ihn und starrte stur weiter auf Poppy. Nun wirkte sie älter und trug eine Art Uniform in Weinrot. Das Mädchen befand sich in einem großen Raum mit anderen Kindern, die ebenfalls alle diese rote Kleidung trugen. Zum ersten Mal ertönte die Stimme von Poppy, als sie leise murmelte: „Auf geht es, die elfte Schule testen. Mal schauen, wie lange ich hier überlebe.“ Das Bild wechselte wieder und ich erblickte Poppy in einer anderen Uniform. Sie starrte eine Frau an, die wohl so etwas wie eine Lehrerin war. Kurz darauf stürzte die Frau und mit einem lauten Knacken brach ihr Handgelenk. In schneller Folge zeigten sich mir eine Reihe ähnlicher „Unfälle“. Die dazu führten, dass Poppy immer wieder neue Uniformen trug.

Es reicht…

Erklang es warnend in meinem Kopf und der Schwindel riss an mir. Ich taumelte und fiel auf die Knie. Doch in diesem Moment sah ich ein Bild, das mein Herz stocken ließ. Mit einem Mal begriff ich die ganze Wahrheit. Ich musste sofort die anderen Hexen warnen!

Zu spät…

flüsterte die Stimme in meinem Kopf. „Was glaubst du, warum diese Beschwörung verboten ist, du dummes Kind!“ Angst breitete sich in mir aus und ich fühlte, wie mein Körper immer schwächer wurde. All meine Lebenskraft floss aus mir heraus, genommen von einem Zauber, dem ich nicht gewachsen war. Während die Dunkelheit langsam auf mich zu kroch, dachte ich ein letztes Mal an meine Schwestern.

Wer wird sie nun warnen? 











 
Gewinnt eines von zwei Hardcovern von "Die Prophezeiung der Hawkweed"

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Für das heutige Tageslos müsst ihr mir folgende Fragen beantworten:
Was denkt ihr wollte der Traum der jungen Osthexe sagen?




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15.03. - Die Buchvorstellung
Lines Bücherwelt


16.03. - Die Prophezeiung
Charleen's Traumbibliothek


17.03. - Poppy
HIER BEI MIR :D
 

18.03. - Ember
Bücherleser


19.03. -  Die Hexenwelt
Ruby Celtic testet
 

20.02. - Zaubersprüche


21.02. - Die Hexenkönigin
Kunterbunte Bücherkiste



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