[REZENSION] Incarceron - Fliehen heißt sterben





Autor:    
Catherine Fisher
Reihe:Incarceron (Band I)
Titel:Fliehen heißt sterben 
Format:Taschenbuch
Seiten:480 Seiten
Genre:Jugendbuch / Fantasy
ISBN:978-3-442-26993-8
Preis: 9,99 € (eBook 8,99 €)


Inhalt:


"Die Tribute von Panem" meets "The Matrix"!

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann von hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …



Meine Meinung zum Buch:


"Incarceron - Fliehen heißt sterben" war mir durch das tolle Cover und den spannenden Titel aufgefallen. Die Autorin Catherine Fisher hat mit Incarceron eine faszinierende, einzigartige Welt erschaffen. Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Auf der einen Seite steht Finn, ein Gefangener von Incarceron. Auf der anderen Seite steht Claudia. Sie lebt "Außerhalb", in der normalen Welt und bekleidet einen hohen Rang. Zuerst lernt der Leser Finn kennen. Er ist ein unheimlich sympathischer Protagonist. Finn scheint ein Kind Incarcerons zu sein, denn er kann sich an kein Leben vor Incarceron erinnern. Doch genau dieser Umstand macht ihn stutzig. Denn immer wieder sieht er während seiner Anfälle Dinge, die es nicht in Incarceron gibt. Aus diesem Grund wird er für einen Sternenseher gehalten. Doch Finn glaubt nicht an hellseherische Fähigkeiten. Er hält seine Visionen für Erinnerungen an die Welt außerhalb von Incarceron. Eines Tages fällt Finn ein seltsamer Gegenstand in die Hände. Etwas, woran er sich erinnern kann - ein Schlüssel. Nun setzt Finn alles daran, aus Incarceron zu fliehen. Denn er hofft, dass der Schlüssel hat die Macht hat, Incarceron zu öffnen. Eine abenteuerliche Reise durch das Gefängnis beginnt.

Claudia lebt im Gegensatz zu Finn außerhalb von Incarceron. Ihr ist es bestimmt, bald den Prinzen zu heiraten. Doch es gibt etwas, das Claudia keine Ruhe lässt - das Arbeitszimmer ihres Vaters, dem Hüter von Incarceron. Durch eine waghalsige Aktion gelingt es Claudia, dem Geheimnis von Incarceron auf die Spur zu kommen. Sie schafft es, Kontakt zu Finn aufzubauen. Finns Berichte aus Incarceron erschüttern Claudia zutiefst. In Claudias Welt gilt Incarceron als das Paradis, die pefekte Welt, in der für alles gesorgt wird. Die Wahrheit sieht leider anders aus. Schon lange ist das Experiment Incarceron außer Kontrolle geraten. Die perfekte Welt hat sich in eine Hölle verwandelt und quält die Gefangenen Tag für Tag. Ab diesem Zeitpunkt setzt Claudia alles daran, die Türe zu Incarceron zu finden, um Finn und die anderen Gefangenen zu befreien. Obwohl ihr Ziel Claudia ehrt, konnte ich mit ihr nicht richtig warm werden. Sie wirkte mir oft zu kühl und zu unnahbar. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar und manchal schon zu riskant. Insgesamt fand ich die Geschichte aus Finns Sicht einfach spannender, da ich mehr von Incarceron erfahren wollte. Claudias Part hätte für mein Empfinden etwas kürzer sein können.

Die Idee eines lebenden Gefängnisses ist sehr faszinierend, denn Incarceron ist intelligent und hat seine Augen überall. Die Welt von Incarceron, die Catherine Fisher erschaffen hat, ist wahnsinnig komplex. Durch den bildhaften Sprachstil hat man das Gefängnis direkt vor Augen. Gerade die Beschreibungen von Incarceron machen den Reiz beim Lesen aus. Dieses Buch hat für mich alleine wegen seiner einzigartigen Welt Potenzial zum Verfilmen.


Fazit:

Incarceron überzeugt mit einer komplexen Welt, die wahnsinnig bildhaft beschrieben wird und den Leser sofort in ihren Bann zieht.




Meine Bewertung:

Cover:              5,0 Punkte
Schreibstil:5,0 Punkte
Geschichte:4,0 Punkte
Charaktere:4,0 Punkte
Cliffhanger:4,0 Punkte



Gesamt:

4,4 von 5 Eulen




Kommentare:

  1. Guten Morgen meine Liebe,

    hört sich spannend und gleichzeitig irendwie angsteinflössend an. Stell dir nur mal vor du bist irgendwo eingeschlossen und dieses Gefängnis beobachtet dich. *brr* Irgendwie gruselig. ^^°

    Liebe Grüße,
    Ruby

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  2. Hallihallo :)

    Ich sollte wirklich aufhören, auf anderen Blogs nach Buchtipps zu stöbern, denn meine Wunschliste wächst dadurch ins Unermesseliche xD Danke für die tolle Rezension ;)

    Ich bin gleich mal als Leserin hier hängengeblieben, schau doch auch mal bei mir vorbei!

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

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  3. Wow, klingt echt nach nem spannenden Roman, der sofort auf meine WuLi wandert! Lg, Emma

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