The School for Good and Evil 3 - Und wenn sie nicht gestorben sind






Agatha ist nach Gavaldon zurückgekehrt, Sophie ist in der Schule der Guten und Bösen geblieben. Doch ihre Trennung hat dramatische Folgen: Plötzlich werden nicht nur ihre eigenen Märchen neu geschrieben, sondern auch die der unzähligen Bösewichte, die nun ihre Chance wittern, sich zu rächen. Sie wollen das Gute für immer auslöschen und eine Herrschaft des Bösen errichten - mit Sophie als ihrer Königin.











Märchenhaftt und spannend - trotz kleiner Längen für die Zielgruppe perfekt


Nachdem sich Agatha für ihren Prinzen entschieden hat, sind sie und Tedros nach Gavaldon zurückgekehrt. Doch das erwartete Märchen-Happy End will sich einfach nicht einstellen. Agatha und ihr Prinz streiten fast ununterbrochen und sind zudem noch gezwungen, sich vor den Dorfbewohnern zu verstecken. Irgendwie hatte sich Agatha ihr Märchenende ganz anders vorgestellt. Die Zeit vergeht und dem jungen Paar wird klar, dass es für sie kein Ende zu zweit gibt, da Sophies Schicksal mit ihrem verbunden ist. Kurzerhand brechen Agatha und Tedros auf, um Sophie aus den Klauen des Schulmeisters zu retten. Dass ihre Freundin vielleicht nicht gerettet werden will, kommt ihnen dabei nicht in den Sinn. Doch Sophie hat nun alles, was sie sich immer gewünscht hat: einen mächtigen Mann an ihrer Seite und die Aussicht auf ein eigenes Königreich. Mit Sophie an seiner Seite entfacht der Schulmeister eine alles entscheidende Schlacht, die Gut für immer auslöschen soll.

Auch der dritte Band überzeugt mit einer liebevollen Innengestaltung in Form einer Karte der Schule, die auch in den ersten beiden Bänden abgebildet ist. Da ich den zweiten Band vor nicht ganz so langer Zeit gelesen hatte, ist mir der Einstieg in den dritten Band sehr leicht gefallen. Der Schreibstil von Soman Chainani ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Leider habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, da Agatha und Tedros schlimmer sind als zwei Hunde, die um einen Knochen streiten. Die Streitereien scheinen kein Ende zu nehmen und jeder will Sophie im Alleingang retten. Teamwork ist ein absolutes Fremdwort. Es dauert etwas, bis die beiden wieder in der Lage sind, sich auf den Ernst des Lebens zu besinnen. In dieser Phase sind mir Agatha und Tedros ehrlich gesagt ziemlich auf die Nerven gegangen, doch zum Glück nahm die Geschichte dann an Fahrt auf und es blieb kaum noch Zeit zum Streiten. In jedem Buch der Reihe gab es ein Grundthema. Während im ersten Band der Fokus auf „Gut und Böse“ lag, drehte sich in der Fortsetzung alles um „Jungen und Mädchen“. In diesem Band liegt das Hauptaugenmerk auf „Alt und Neu“. Wie jedes Märchen vermittelt auch „The School for Good and Evil – Und wenn sie nicht gestorben sind“ bestimmte Werte. In diesem Fall „Du bist deines eigenen Glückes Schmied“, bzw. „Du kannst sein, wer immer du sein willst - du musst nur an dich glauben.“ Eine schöne Botschaft, die gerade für die Zielgruppe des Buches sehr wichtig ist (Kinder ab 12 Jahre). Weitere Werte, die vermittelt werden, drehen sich um Freundschaft, Vertrauen und Loyalität.


Agatha ist nach wie vor mein Lieblingscharakter. Tedros war noch nie so mein Fall, aber er steht in diesem Band etwas besser da als vorher. Sophie ist ein schwieriger Charakter. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, ob ich sie mag oder nicht. Das schwankt von Band zu Band und gerade in diesem Band hasse ich sie besonders. Auf der anderen Seite liegt der Reiz dieses Charakters gerade darin, dass man nicht voraussehen kann, was Sophie als nächstes tun wird. Zudem ist sie die Schlüsselfigur der Reihe. Im Grunde dreht sich alles nur um Sophie, auch wenn es im ersten Band noch nicht so deutlich ist. Da Böse sich für einen großen Kampf rüstet, bleibt Agatha und Tedros nichts anderes übrig, als ebenfalls eine Armee aufzustellen. Dabei kommen die altbekannten Märchenhelden ins Spiel. Man trifft auf Hänsel und Gretel, auf Cinderella und viele mehr. Doch die alten Helden sind nicht ganz so, wie man es erwarten würde. Lasst euch überraschen. Vieles ist anders, als man es erwartet hätte und der Autor Soman Chainani konnte mich mehr als einmal überraschen. Die größte Überraschung wartete auf der letzten Seite auf mich. Bisher war ich davon ausgegangen, dass „The School for Good and Evil“ eine Trilogie ist. Aber in großen Lettern steht am Ende Schwarz auf Weiß: 2018 erscheint das nächste Buch.





Mit „The School for Good and Evil 3 – Und wenn sie nicht gestorben sind“ konnte der Autor Soman Chainani mich an vielen Stellen überraschen. Das Buch lässt sich trotz seines Umfangs leicht und schnell lesen, nur die ewigen Streitereien empfand ich als ermüdend. Für die angegebene Zielgruppe ab 12 Jahren ist die komplette Reihe aus meiner Sicht aber perfekt gelungen und wird jüngere Leser mit märchenhaften Elementen verzaubern und mit einer spannenden Schlacht in den Bann ziehen.





   4 von 5 Sterne














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Kommentare:


  1. Huhu Liebes

    eine ganz wundervolle Rezension ❤ Ich werde das Buch morgen beginnen und bin schon echt gespannt, ob es mir gefallen wird.

    Liebste Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Liebes,

      ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen und bin gespannt wie du es findest!

      Liebe Grüße
      Nadine

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