[BLOGTOUR] Askana - Schicksal & Bestimmung



Herzlich willkommen zum sechsten Tag unserer Blogtour zu "Askana - Die Bestimmung"


Ich freue mich, dass ich euch heute hier bei mir begrüßen darf!
Gestern konntet ihr bei Bookwormdreamers etwas über Glaube, Hoffnung und Religion erfahren.
 
Heute spreche ich mit euch über Bestimmung und Schicksal. Für dieses Thema habe ich einige Freunde nach ihrer persönlichen Meinung gefragt und es entwickelte sich eine rege Diskussion mit einigen interessanten Ansätzen.

 Morgen erwartet euch bei Charleen´s Traumbibliothek ein spannendes Interview mit Katrin Graßl.
Alle Beiträge und Infos zum Gewinnspiel findet ihr auch in unserer Facebook-Veranstaltung.

Während der kompletten Blogtour erhaltet ihr das eBook übrigens für 0,99 € auf Amazon *klick*
 

Viel Spaß wünschen euch Katrin und ihr Blogger-Team













Schicksal und Bestimmung in der heutigen Zeit



Wie oft sagen wir im Alltag „Das war einfach Schicksal“. Doch glauben wir wirklich, dass es so etwas wie Vorhersehung gibt oder ist das einfach nur ein Spruch, der mittlerweile alltäglich geworden ist? Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus und die Mehrzahl der jüngeren Generation ist nicht gläubig. Woran glauben also all diese Menschen, wenn sie vom Schicksal sprechen? Ich habe einige Menschen in meinem persönlichen Umfeld dazu befragt. Die Antworten waren sehr interessant. Während fast alle Männer nicht an Vorhersehung und Schicksal glauben, sind die Frauen einheitlich der Meinung gewesen, es existiert so etwas wie Schicksal. Interessanterweise wurde nur über Unfälle und Liebe gesprochen im Zusammenhang mit Schicksal. Mir stellte sich die Frage, ob Frauen nicht einfach emotionaler sind und der Wunsch dahintersteht, dass es Vorhersehung sein muss. Immerhin würde das für eine lange glückliche Beziehung sprechen und bei Unfällen dafür, dass die Zeit zu gehen für einen geliebten Menschen noch nicht gekommen ist. Beruhigen wir Frauen also nur unsere Ängste, wenn wir vom Schicksal sprechen? Unter meinen befragten Personen war eine einzige wirklich gläubige Freundin. Sie ist der Meinung, dass Gott das Schicksal der Menschen lenkt und über unser Schicksal bestimmt. Natürlich kam direkt die Diskussion auf, warum Gott dann keine Kriege verhindert, warum Kinder entführt und vergewaltigt werden und generell so viel Schreckliches in der Welt geschieht. Meine Freundin ist der Ansicht, dass Gott nicht das gesamte Geschehen auf der Welt lenkt, sondern dass es wenige auserwählte Personen gibt, die noch eine Aufgabe im Leben haben, also eine Bestimmung. Sie glaubt nicht an Schicksal in Bezug auf die Liebe, sondern daran, dass Menschen geschützt werden, die noch eine Aufgabe haben oder auch geprüft werden, ob sie stark genug sind für diese Aufgabe. Von allen nichtgläubigen Frauen wollte ich wissen, woher denn das Schicksal ihrer Meinung nach kommt oder wer es lenkt. Darüber hatte sich noch niemand Gedanken gemacht. Nach einiger Bedenkzeit waren alle der Meinung, es müsste eine höhere Kraft geben, die für das Schicksal zuständig ist. Wo wir wieder beim Thema Glaube und Religion angekommen wären. Denn auch Gott ist nichts anderes als eine höhere Macht.


Weiterhin kam mir der Gedanke, dass es für die jüngere Generation in Deutschland bisher auch keinen Anlass gab, sich mit Glauben, Religion, Schicksal und Bestimmung zu beschäftigen, wenn man nicht gerade in der Schule dazu genötigt wird. Die Frage ist dann noch, wie viele Jugendliche der Unterricht überhaupt erreicht oder ob die Mehrzahl nicht einfach nur die Zeit absitzt. Glaube entsteht oft, wenn Menschen aufgrund ihrer Lebenssituation Hoffnung brauchen, wie in Kriegszeiten oder bei Unglücksfällen und schweren Krankheiten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich hier immer weniger junge Menschen mit Glaube und Religion auseinandersetzen. Wobei sich das in Zeiten von Terroranschlägen schnell ändern kann. Würden wir hier im Krieg leben, ständig Bomben fallen hören und geliebte Menschen verlieren, würden sich mit Sicherheit viele dem Glauben zuwenden und Hoffnung daraus schöpfen. Und wer würde sich in diesen Zeiten nicht gerne an die Hoffnung klammern, dass einer kommen wird, der alle rettet. Einer, oder eine, die das Schicksal dazu bestimmt hat, die Menschen zu retten.








 

Schicksal und Bestimmung in Askana


Das Land Askana unterscheidet sich grundlegend von unserer Welt. Moderne Technologien gibt es dort nicht. Das Leben und die Umstände sind eher mittelalterlich. Auf den ersten Blick scheint Askana ein friedliches Land zu sein, doch die unberührten Landschaften bieten eine trügerische Idylle. Das Land wird kontrolliert von einer grausamen und brutalen Armee, die durch einen dunklen Zauber erschaffen wurde. Immer wieder fallen Teile der Armee über kleine Dörfer her und töten alle Menschen, die dort leben. Den wenigen, die nicht sofort sterben, stehen schlimme Stunden bevor, in denen sie sich wünschen, sterben zu dürfen. Doch eine Priesterin war unerschrocken und weckte Hoffnung in den Menschen. Sie prophezeite, dass ein Junge mit roten Haaren aus einer fremden Welt kommen würde, der sie alle rettet. In Zeiten der Gewalt klammern sich die Menschen an jeden Lichtschimmer. Die Prophezeihung gab den Menschen Kraft. Ganz langsam begann ein Funken Hoffnung in ihnen zu wachsen. Sie priesen die Bestimmung im ganzen Land. Die Botschaft des Retters zog immer weitere Kreise, bis sie dem König zu Ohren kam. Die Priesterin bezahlte ihren Mut schließlich mit ihrem Leben.

Lilly ist eigentlich ein ganz normales junges Mädchen, doch sie kämpft verzweifelt gegen Depressionen und Selbstmordgedanken, bis sie unverhofft in der Welt Askana landet. Dort lernt sie ein Leben in Furcht kennen und muss erkennen, wie einfach und sicher ihr Leben vorher war.  

"Ich glaubte nie an Religion, Schicksal oder Bestimmung, aber meine Welt wurde auf den Kopf gestellt. Alles was ich je zu wissen glaubte, alles für das ich stand, erwies sich als falsch. Askanas unergründliche Welt, belehrte mich eines Besseren."








 

Um in den Lostopf zu hüpfen, könnt ihr Lose sammeln. Auf jedem Blog gilt es eine Frage zu beantworten. Pro Antwort erhaltet ihr ein Los. Bitte denkt daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen. Wer die Kommentarfunktion nicht nutzen kann, sendet seine Antwort einfach per E-Mail an nalas.blog@gmail.com.

 

 

Für das heutige Tageslos müsst ihr mir folgende Frage beantworten:

 

Glaubt ihr an Schicksal und Bestimmung und warum oder warum nicht?

 



Teilnahmebedingungen

      - Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
      - Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
      - Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
      - Keine Haftung für den Postversand
      - Versand der Gewinne innerhalb Deutschland – Österreich – Schweiz
      - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
      - Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn!
      - Das Gewinnspiel läuft vom 11.07.2016 bis zum 18.07.2016 um 23:59 Uhr.
      - Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs.
      - wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an nalas.blog@gmail.com senden

          Wir wünschen euch allen viel Glück!







          11.07.2016 - Buchvorstellung und Lesung


          12.07.2016 -  Vorstellung der Protagonisten


          13.07.2016 - Die Welt Askana
           

          14.07.2016 - Die Schauplätze


          15.07.2016 - Hoffnung, Glaube und Religion
           

          16.07.2016 - Schicksal und Bestimmung
          Hier bei mir :D


          17.07.2016 - Interview mit der Autorin





          Kommentare:

          1. Hallo,
            danke für den schönen Beitrag. Ja, ich glaube an das Schicksal. Ich denke gerade mal an all die Terroranschläge die passieren. Wenn es einen treffen soll, dann kann das jedem und überall passieren. Man hat keinen Einfluß darauf. Nirgends ist man 100 %ig sicher.
            LG
            Anni

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          2. Ja, ich glaube schon an das Schicksal, weil ich denke dass einiges im Leben vorherbestimmt ist, aber nicht alles.


            Liebe Grüße,
            Daniela

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          3. Ich glaube schon an manches Schicksal aber nicht generell oder vielleicht ist es ja doch eben alles nur Zufall-wer weis das alles schon!!!! ;-)
            LG Jenny
            jspatchouly@gmail.com

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          4. Hallo :)

            Hmm, das kommt auf die Situation an, aber ich tendiere eher zu ja, warum kann ich nicht sagen :D

            Alles Liebe
            Nadine

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          5. Hey Nadine,

            ein sehr schöner Bericht. :)

            Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht an die Vorbestimmung glaube oder ich hoffe zumindest dass es sie nicht gibt. Ich würde mir einfach gerne sagen, dass ich ganz alleine bestimmen kann wie mein Weg verläuft. Das mir alles gute oder schlechte nicht daraus resultiert dass es so geplant war. Ich möchte dass mein Leben so verläuft wie es verläuft weil meine eigenen Taten es dazu veranlasst. :)

            Liebe Grüße und schönen Sonntag,
            Ruby

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          6. Tiffi200017 Juli, 2016

            Hallo,

            ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich daran glaube, ich denke aber dass jeder Mensch schon bestimmte Talente hat, und deshalb eine Art von Bestimmung vorliegt...

            LG

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          7. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Beitrag zur Blogtour! Ich glaube nicht an das Schicksal, sondern daran, dass jeder seines Glückes Schmied ist. Das entspricht einfach meiner Lebenserfahrung. Wenn ich etwas erreichen möchte, muss ich dafür kämpfen und nicht darauf hoffen, dass das Schicksal mir zur Hilfe kommt.

            Viele liebe Grüße
            Katja

            kavo0003[at]web.de

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          8. Hallo,

            ich glaube schon daran, dass einiges im Leben vorherbestimmt ist. Der Mensch hat eben nicht alles in der Hand 😃

            LG
            SaBine

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          9. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich weder an Vorherbestimmung noch an Schicksal. Auch wenn man dieses Wortspiel oft benutzt, um sich was schön zu reden. Tolle Blogtour. Danke dafür.

            ♥liche Grüße - Lenchen vom Testereiwahnsinn

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          10. Hallöchen. :)
            Erstmal danke für den tollen Post. :)
            Also ich glaube, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir selber erklären können, aber ich weiss nicht, ob man das nun Schicksal nennen kann oder nicht. :)
            Alles Liebe,
            Katja

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