[BLOGTOUR] Die längste Nacht - Traumabewältigung



Herzlich willkommen zu Tag 25 unserer großen Blogtour zu "Die längste Nacht"!


Ich freue mich, dass ich euch hier bei mir begrüßen darf!
Heute dreht sich bei mir alles rund um das Thema Traumabewältigung.
Morgen geht es bei Book Town auf YouTube weiter.

Ich wünsche euch viel Spaß









Vita und ihre Ängste

 

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Eines Tages stolpert die siebzehnjährige Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters über ein unveröffentlichtes Manuskript. Anbei findet sie einen Brief, in dem steht, dass es sich bei dem Manuskript wohl um die Geschichte in Viagello handelt. Vita steht vor einem Rätsel, aber ihr Vater ist in einer so gereizten und merkwürdigen Stimmung, dass sie die Sache auf sich beruhen lässt und schließlich auch vergisst. Denn es gibt spannendere Dinge im Leben, wie die anstehende Fahrt mit ihren Freunden quer durch Europa. Doch das große Abenteuer endet für Vita überraschend in Italien, als sie und ihre Freunde zufällig auf das kleine Örtchen Viagello stossen. Sofort erinnert sich Vita an das Manuskript und ihre Neugierde ist geweckt. In Viagello angekommen lernt Vita den Seiltänzer Luca kennen und schließlich auch seine Familie. Ohne es zu wollen, kommt Vita dabei dem Geheimnis des Manuskripts auf die Spur. Schon bald kann sie die Wahrheit nicht mehr von den Lügen unterscheiden, denn eines ist gewiss: Sie ist nicht zum ersten Mal in Viagello. Doch was geschah wirklich damals, in dieser längsten Nacht?

Und welche Rolle spielen dabei Vitas merkwürdigen Ängste, die sie seit langem verfolgen? Vita kann sich an nichts Außergewöhnliches in ihrer Kindheit erinnern, doch warum plagt sie von klein auf eine unbestimmte Angst vor Höhe? Jedoch ist es keine gewöhnliche Höhenangst, denn irgendwo hoch oben zu stehen macht ihr nichts aus. Was sie wirklich ängstigt, sind vielmehr Gegenstände, die von oben herunterfallen. Es scheint fast, als hätte sie mal ein Trauma erlitten. Doch daran kann Vita sich beim besten Willen nicht erinnern.


Hier geht es zu meiner Rezension *klick* 






Was ist ein Trauma?



<< Der Begriff „Trauma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Verletzung“. Unter einem psychischen Trauma versteht man eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung, die durch ein extrem belastendes Ereignis hervorgerufen wird. Dazu gehören zum Beispiel Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Vergewaltigungen, Terroranschläge, Kriegserlebnisse oder Entführungen. Solche Ereignisse können extremen Stress und Gefühle der Hilflosigkeit und des Entsetzens auslösen. Dies kann der Fall sein, wenn jemand selbst von dem Ereignis betroffen ist oder wenn er – etwa als Augenzeuge – miterlebt, wie andere Opfer dieses Ereignisses werden. >> Quelle: therapie.de








Traumabewältigung



Behandlung Verhaltenstherapie: 
 >> Hier versucht man die schmerzhaften und intrusiven Verhaltens- und Denkmuster zu verändern. Dazu setzt man Entspannungstechniken und Expositionstechniken ein.

Psychodynamische Psychotherapie:
 Hier versucht man - neben der Vermittlung von Bewältigungsstrategien, Entspannungstechniken und der Aktivierung von Ressourcen - die persönlichen Werte eines Menschen zu ergründen und festzustellen, wie Verhalten und Erleben während des traumatisierenden Erlebnisses diese beeinträchtigt hat.

Medikamentöse Therapie:
Hier versucht man z.B. durch den Einsatz von Antidepressiva oder Beruhigungsmitteln die belastenden Auswirkungen des PTBS zu mindern.


Eine typische psychotherapeutische Behandlung gliedert sich in 3 Phasen: 


1. Stabilisierungsphase:
In dieser Phase ist es wichtig, eine gute, Sicherheit vermittelnde therapeutische Beziehung aufzubauen. Den PatientInnen wird dabei geholfen, ihre innere, zwischenmenschliche und äußere Sicherheit wiederzuerlangen. Sie lernen, mehr Kontrolle über die Symptomatik und das eigene Verhalten zu entwickeln. Besonders wichtig ist es oft, den PatientInnen viele Sach-Informationen über die Ursache ihrer Störung, der folgenden Symptomatik und insbesondere auch über die Tatsache der Normalität ihrer Reaktion zu geben. Eigenverantwortung und eigene Fähigkeiten der PatientInnen werden konsequent gefördert. Mit Hilfe von Imaginationsübungen erlernen die PatientInnen, mit der überflutenden Symptomatik von Flashbacks, Alpträumen und deren körperlichen Begleitreaktionen umzugehen. Die Erfahrung, durch die Imaginationsübungen und Anderes selbst zur eigenen Heilung beizutragen und damit mehr Eigenverantwortung und Eigensteuerung zu übernehmen, stärkt das Bewußtsein für die eigene Kraft und eigene Kompetenz. Mit diesen Methoden machen die PatientInnen insbesondere Erfahrungen, die sie aus der Therapiestunde mit nach Hause nehmen und dort weiter für sich nutzen können. In Einzelgesprächen werden neben Diagnostik und Therapieplanung die gemachten Erfahrungen vertieft und besprochen. Falls eine Symptomatik mit selbstschädigendem Verhalten besteht (z.B. Selbstverletzung, Suchtmittelkonsum) wird in einer Vertragsarbeit alternatives Verhalten erarbeitet. Ggf. wird die Behandlung mit Medikamenten unterstützt, so z. B. bei starken Depressionen, Schlafstörungen oder Unruhezuständen. Eine Grundregel ist: Über die traumatischen Erfahrungen wird nicht gesprochen - oder: Es kann über alles, es muß aber über nichts gesprochen werden. Das Bearbeiten der traumatischen Erlebnisse soll nach guter Vorbereitung nur im therapeutischen Rahmen stattfinden. Für einige PatientInnen sind Angebote in Körperwahrnehmung, Spannungsreduktion und Selbstfürsorge sehr hilfreich. Das Erlernen z.B. der Progressiven Muskelrelaxation und des autogenen Trainings, das Erarbeiten eines 'inneren sicheren Ortes' unterstützen ebenfalls die Selbstberuhigungsfähigkeiten der PatientInnen. Manchmal müssen in dieser Therapiephase schwierige Lebensumstände geklärt werden. Dazu bieten sich ggf. Familien- oder Paargespräche sowie eine sozialarbeiterische Unterstützung an. Die Dauer dieser Phase ist je nach Zeitpunkt und Art der Traumatisierung sehr unterschiedlich. Manche PatientInnen fühlen sich nach dem erfolgreichen Durchlaufen dieser Phase stabilisiert genug, um in ihren Alltag zurückzukehren. Manche kommen später zu einer gezielten Traumabearbeitung zurück in die Therapie oder es schließt sich direkt die zweite Phase der Traumatherapie an.

2. Traumabearbeitungsphase:
Die Methoden der Stabilisierungsphase werden während der ganzen Therapie fortgesetzt. Die Phase der Traumabearbeitung und die Phase der Stabilisierung können sich im Verlauf der Behandlung immer wieder abwechseln. Die Traumabearbeitung erfolgt durch ein strukturiertes, dosiertes und kontrolliertes Wiedererleben zentraler Aspekte des Traumas. Dadurch wird der Verarbeitungsprozeß der traumatischen Erlebnisse weiter fortgesetzt, die Speicherung der Traumata im Gehirn verändert sich, durch Wiedererleben kommt es zur Integration dieser Erfahrungen in die Gesamtpersönlichkeit. Anders ausgedrückt, kann man auch sagen, es findet eine Entgiftung mit nachfolgender veränderter gedanklicher und emotionaler Bewertung statt. Die Konfrontation mit dem Trauma führen wir mit den Methoden der Screen- bzw. Bildschirmtechnik oder dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) aus. Wesentlich bei beiden Techniken ist, daß die Betroffenen keine Retraumatisierung durch einen erneuten Kontrollverlust erleiden, die Kontrolle des Patienten über den Prozeß hat Vorrang. Bei der Bildschirmtechnik wird das traumatische Erlebnis nochmals gezielt und gesteuert kurzfristig erlebt, so daß eine Synthese aus Wort, Bild, Affekt und Körpersensation erreicht wird. Die Wirksamkeit der EMDR-Methode versteht z. Zt. man so, daß die Informationsverarbeitung der traumatischen Ereignisse nachträglich beschleunigt wird und so zu einer Speicherung des verarbeiteten Traumas als Erinnerung führt. Dabei kommt es auch zur Veränderung der Bewertung der Situation und der eigenen Rolle in dem Geschehen. Dies führt zu einer Selbstwertstärkung, so daß im Laufe des therapeutischen Prozesses die Vorstellung, ein passives Opfer zu sein zu der eine aktiv handelnde Überlebende zu sein wechselt. Es entwickelt sich wieder mehr Selbstvertrauen in die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten.

3. Integrationsphase:
In der 3. Therapiephase, die eher einer 'normalen' Psychotherapie ähnelt, geht es um die weitere Verarbeitung im Sinne von Integration des Geschehenen. Häufig muß Trauerarbeit geleistet werden, das Selbsterleben und Lebensgefühl hat sich verändert, so daß neue Bewältigungsstrategien entwickelt werden müssen. Wichtig ist, daß die PatientInnen sich wieder stark und im Besitz ihrer Kräfte fühlen, so daß sie angemessene Entscheidungen für ihr weiteres Leben fällen können. >>
Stand: 03/2016 / Quelle: www.traumatheraphie.org






Was kann Vita gegen ihre Angst tun?

 


Wie in der ersten Phase, der Stabilisierungsphase, bereits erwähnt, ist es besonders wichtig, dass Vita die Ursache für ihre Ängste kennt. Doch sie kann sich an absolut nichts erinnern, was ihre Angst ausgelöst haben könnte. In Viagello ist Vita dabei, das Rätsel um das mysteriöse Manuskript zu lösen. Was sie nicht ahnen kann: Sie lernt auf der Suche nach der Wahrheit auch einiges über sich selbst. Dabei stolpert sie irgendwann auch ungewollt über die Ursache ihrer Ängste. Damit erreicht sie eine wichtige Stufe, die ihr helfen kann, gegen ihre Angst anzukämpfen.









Ihr könnt eines von drei wunderschönen Hardcovern von "Die längste Nacht" gewinnen!


  Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mir meine Frage beantworten.  Bitte denkt daran, mir beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen. Wer die Kommentarfunktion nicht nutzen kann, sendet seine Antwort einfach per E-Mail an nalas.blog@gmail.com.

 

 

Für das heutige Tageslos müsst ihr mir folgende Frage beantworten:

 

Wovor habt ihr am meisten Angst?

  



Teilnahmebedingungen

  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Versand nur innerhalb von Deutschland.
  • Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich bereit im Gewinnfall öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
  • Das Gewinnspiel endet am 29.04.2016 um 23:59 Uhr.

Wir wünschen euch allen viel Glück!





01.04.2016
www.thrillertante.blogspot.de


02.04.2016
www.lilstar.de


03.04.2016
www.bücherjunkie-sunnyle.de


04.04.2016
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10.04.2016
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11.04.2016
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12.04.2016
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13.04.2016
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14.04.2016
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15.04.2016
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16.04.2016
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17.04.2016
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18.04.2016
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19.04.2016
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20.04.2016
Youtube


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22.04.2016
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23.04.2016
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24.04.2016
www.schreibtrieb.aeom.de


25.04.2016
Hier bei mir :D


26.04.2016
www.booktownrezis.wordpress.com


27.04.2016


28.04.2016


29.04.2016






Kommentare:

  1. schwierige frage-auch wenn man hier schon Anhaltspunkte hat-ich würde jedoch ganz anders gehen und sagen Das man eine Hypnose bzw. eine Traumrückführung macht und man somit vielliecht auch rausfindet was damals mal passiert ist, eine Rückführungs ins frühere Leben sozusagen!
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Dankeschön für den schönen Beitrag. Früher hatte ich wahnsinnig Angst vor Spinnen, das hat sich durch meine Tiere etwas gelegt (u.a. Skorpion). Heutzutage habe ich am meisten Angst vor den Tod, weil man das nicht kontrollieren kann und ich nicht weiß, was danach kommt bzw. ob überhaupt was.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Toller Beitrag.... wovor ich am meisten Angst habe?
    Daß meinem Sohnemann was schlimmes im Leben passiert, das unterschiedlichster Natur sein kann.
    Daß meine Gesundheit noch weiter abbaut...und ich dadurch noch weniger schaffe und noch weniger belastbar bin, als es jetzt eh schon der Fall ist.
    Teilweise hab ich auch Angst vor der Zukunft, doch die Begründung gehört hier in den öffentlichen Bereich nicht komplett her.
    Liebe sonnige Grüsse
    M.

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  4. Hallo,

    ich hab am meisten Angst davor das meiner Familie was schlimmes passiert.

    LG
    SaBine

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  5. sehr interessanter Beitrag :)

    meine größte Angst ist, dass meiner Tochter etwas passiert oder sie krank wird. Das gleiche gilt natürlich für Freunde und Familie. Ansonsten habe ich nachts Angst, dass sich irgendetwas übernatürliches hier befindet (ja sehr kindisch von mir :D).

    Liebe Grüße,
    Roksana.

    obenlender.r@gmail.com

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  6. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. :)
    Am meisten Angst habe ich davor, dass meiner Familie etwas schlimmes passieren könnte.
    Liebe Grüße
    Isabell
    isabellhertz@googlemail.com

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  7. Wow, ein super recherchierter Beitrag! Ich finde das Thema super interessant. Auf einem Seminar hatten wir auch eine Referentin die über das Thema gesprochen hat, besonders aber bei Flüchtlingen :) War jedenfalls sehr spannend!
    Ehrlich gesagt hab ich vor ziemlich vielen Dingen Angst :D Dunkelheit, Höhe, diesen ekligen fliegenden Schnaken (oder auch Schneider/Schuster genannt- vor denen hab ich echt Panik) und dann noch diversen anderen Sachen die ich hier nicht näher ausführen möchte :D Ja ich bin teilweise eine echte Schissbacke :D Aber vor Spinnen und Co. hab ich keine Panik ;)
    Lg, Rabea

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  8. Hallo,
    am Meisten Angst habe ich vor dem Tod von geliebten Menschen und gerade heute habe ich eine weitere Hiobsbotschaft erhalten. Das macht mich ganz fertig und ich kann nichts dagegen tun.

    lg, Jutta (Jutta.liest[ät]gmail.com)

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  9. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Blogtour-Beitrag! Am meisten Angst habe ich davor, dass jemandem in meiner Familie etwas Schlimmes passiert.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  10. Hallihallo!
    Vielen Dank für den tollen Blog-Beitrag.
    Also ist habe davor Angst, dass meiner Familie etwas passiert, vor Spinnen und davor, zu ertrinken...
    Liebe Grüße
    Alexandra G.-D.
    alexandra@georg-dechart.de

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  11. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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